Gemeinde Muggensturm

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Nachlese zum 63. Volks- und Heimatfest

Das größte Ereignis im Muggensturmer  Veranstaltungskalender 2013 ist Geschichte.  Runde 60 Stunden lang von Freitag- bis Montagabend glich der Festplatz im Herzen unserer Gemeinde bei herrlichem Sommerwetter wieder einem Rummelplatz mit vielen Attraktionen und Veranstaltungen. Fünfzehn Schausteller mit ihren Ständen und Fahrgeschäften luden die Besucher wie gewohnt in den Vergnügungspark ein, der besonders bei Familien und Teenies beliebt ist.
Flammkuchen, Bratwürste und Steaks, Fischvariationen und ungarische Spezialitäten sind nur einige Angebote aus dem kulinarischen Repertoire unserer vier Rastatter Gastronomen, die heuer erstmals die komplette Essensausgabe im Zelt unter ihrer Regie hatten. Nur der traditionelle Ochsenmaulsalat, von dem am vergangenen Montag 250 kg verzehrt wurden, wurde noch über den Wirtschaftsdienst ausgegeben. Apropos Wirtschaftsdienst: sage und schreibe 1.400 Stunden inklusive Zeltaufbau und Reinigung werden von ungefähr 350 Menschen aus unseren zehn Volksfest-Vereinen über die Tage gestemmt. Hinzu kommen ca. 60 Leute, die unter der Leitung von Harry Kölmel den Barbetrieb in der Kelter gewährleisten. Fast 100 emsige Kinder sammelten leere Flaschen und Gläser ein und die 27 Bedienungen hatten zu jeder Zeit im wahrsten Sinne des Wortes „alle Hände voll zu tun“.
Es war ein herrliches Wochenende und ein herausragendes Volksfest. Nun hatte ja auch Petrus diesmal ein Herz mit uns. Mit 12 Sonnenstunden an jedem der vier Tage konnten die geplanten Außenveranstaltungen im Freien stattfinden, der Biergarten an den Nachmittagen war lückenlos gefüllt. Als am Sonntag die 1.750 Umzugsbesucher das Volksfestgelände in Beschlag nahmen, kamen das Servicepersonal und die Gastronomen für kurze Zeit gehörig ins Schwitzen und meisterten den Ansturm mit Bravour.
Trotz vieler Konkurrenzveranstaltungen war der Besucherstrom an allen Tagen ungebrochen und die Stimmung auf dem Festplatz phantastisch.
Programmtechnisch gab es Altbewährtes, aber auch neue Veranstaltungsangebote, die schon lange vorher im Anzeiger und der Presse angekündigt wurden. Zwischen zwölf einzelnen Events konnte der Volksfestbesucher wählen, wobei der Veranstaltungsausschuss immer besonderen Wert darauf legt, für jede Altersgruppe ein  entsprechendes Highlight zu bieten.
Die 1. Newcomer Rocknacht am Freitagabend war ohne Zweifel ein riesiger Erfolg. Die Mitglieder aller Bands waren unglaublich dankbar für das ihnen gebotene Podium und die Gelegenheit, ihr Können einem breiteren Publikum zu zeigen. Die mitgebrachten  Fans haben ihren jungen Rockern den nötigen Applaus und Jubel geschenkt. Top-Act Erwin Kintop lockte wie erwartet unzählige Teenies zur Autogrammstunde. Die Atmosphäre im Zelt hätte besser nicht sein können.
Der Wochenmarkt mit Volksfestfrühstück war ein Mini-Markt, der von Blumen über Backwaren, Obst und Gemüse, Marmeladen und Essig aber alles im Angebot hatte. Von Roland und Tanja Knapp wurde eine  Ananas-Aktion initiiert. Der Afrikaner Ali-Baba schälte und portionierte bei Reggea-Musik in Sekundenschnelle Ananas. Frau Gabelmann vom Hofladen an der B3 bot Obst und Gemüse an und bei Bäcke-Fritz gab es jede Menge leckere Teilchen. Blumenhändler Petit Fleur freute sich über die Gelegenheit, sich den Muggensturmern zu präsentieren, denn viele wussten bisher vielleicht noch gar nicht, dass er im Industriegebiet seinen Verkauf mit Lagerhalle hat. Wochenmarkt und Frühstück lockte etliche Neugierige auf den Festplatz und es war herrlich bei diesem Wetter im Freien zu frühstücken, umrahmt vom Jugendorchester des Musikvereins. Im nächsten Jahr wird es dieses Angebot auf jeden Fall wieder geben.
Der Kindernachmittag sowie die Hobby und Kreativmesse sind feste Bestandteile im Programm und jedes Jahr Anziehungspunkt für Eltern und ihre Sprösslinge.
Dank der Initiative von Bürgermeister Dietmar Späth hatte das Volksfest mit dem Fußball-Rückspiel der Süddeutschen Bürgermeisterauswahl gegen die Spieler des italienischen Konsulats auch eine sportliche Attraktion zu bieten.  Mit einem Ergebnis von   3 : 3 verließen die Spieler in bester Feierlaune das Feld. Die italienischen Gäste waren auch zu vorgerückter Stunde noch ausgelassen und  stürmten lautstark die Bühne, als am Abend die Moonlights „L’Italiano (Lasciatemi cantare)“ anstimmten. Dietmar Späth bekam von den Freunden ein italienisches Trikot geschenkt und wurde mit einer La Ola Welle von diesen gefeiert. Alle Tanzbegeisterten hatten Gelegenheit bei den Hits der Moonlights zu schwofen und in Erinnerungen zu schwelgen, schließlich gibt es die Band nun schon mehr als 35 Jahre. Schön war, dass viele Auswärtige gekommen waren, um die Moonlights zu erleben.
Der ökumenische Gottesdienst am Sonntag war gut besucht und „Cantiamo“ verlieh der Andacht einen besonderen Rahmen.
Viele Menschen suchten sich am Nachmittag ein schattiges Plätzchen und säumten die Bürgersteige entlang der Umzugsstrecke. Rudi Zanger schlüpfte erneut in seine Umzugs-Moderatorenrolle und kommentierte die 40 teilnehmenden Gruppen in altbewährter Manier. Musikvereine, Oldtimer, Schulklassen und Vereine gestalteten den grün-rot-weißen Lindwurm, den Christiane Scherer organisiert hatte.
Rock’n‘Roll versprach das Abendprogramm am Sonntag und 12 Pärchen nutzten die Gelegenheit, sich von den Rock’n‘Roll-Tanzlehrern Nellia und Dietmar Ehrentraut  alias die Boggie Shakers in die Künste des Rockabilly-Jive einführen zu lassen. Leider war die Veranstaltung im Zelt, als am Abend eine stilechte und grandiose Band mit Elvis im Gepäck spielte, nicht allzu gut besucht, da die meisten Besucher verständlicherweise die laue Sommernacht „unter den Päppele“ genießen wollte.
Der Montags-Frühschoppen wurde musikalisch umrahmt vom Bürgermeisterchor und dem MVM Blasmusikanten. Ganz traditionell gab sich die politische Prominenz ein Stelldichein. Auch die anschließende Ü60-Party war trotz sommerlicher Temperaturen wie immer ein Besuchermagnet.
Den krönenden Volksfestabschluss lieferten die sechs Männer und eine Frau. Man kann es gar nicht genau sagen, was besser ist: das Original oder die Interpretierung der Neuen Deutschen Welle von „Knutschfleck“. Mit anfangs 20 Fans begannen sie ihre Show, zum Schluss wurden sie von ungefähr 300 Menschen begeistert um Zugabe gebeten. „Knutschfleck“ ist immer ein Garant für beste Stimmung und tolle musikalische Rückblicke in die Neue Deutsche Welle.
Insgesamt sind 50 Künstler sind an den vier Tagen auf unserer Bühne aufgetreten. Die neu eingekaufte Veranstaltungstechnik-Firma hat eine qualitativ ausgezeichnete Arbeit abgeliefert.
Vielen Dank an all die unzähligen Menschen aus den Vereinen, die durch ihre Dienste das Volksfest überhaupt erst möglich machen und an die hauptverantwortlichen Verwaltungsmitglieder Willi Großmann, Bernd Münster, Christiane Scherer, Peter Walter, Harry Kölmel und Simone Karcher.
Das gelungene Fest lässt uns positiv in die Zukunft blicken. Wir freuen uns auf 2014 !

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